Coworking Universe (twitter & facebook)

Endlich ein wenig Ruhe zum Aufräumen dank Sommerpause und da fällt uns auf, dass wir schon vor langer Zeit ein kleines Nebenprodukt einer Recherche mit euch teilen wollten: Die zwei Coworking Universes, die die Aktivität und Community deutscher co-working-spaces auf Twitter und Facebook von Januar bis März 2012 abbilden.

Ist zwar ein wenig veraltet – vom April diesen Jahres – aber immer noch sehr interessant, vor allem weil es eines der ersten kleinen Projekte war, die in Kollaboration mit der coworking-community im Modul57 entstanden sind.

Nachdem wir im Januar eröffet hatten und ein paar Tage Erfahrung mit dem Thema coworking, open space und Projektnetzwerke gesammelt hatten, wollten wir mal den Blick über den Tellerrand richten und schauen, was andere wohl so machen.
Das Ziel war, den Markt kennen zu lernen und das Modul57 dort einzuordnen. Wir wollten ein Gefühl dafür bekommen, wie wir unsere Kommunikation mit der community gestalten können.
Dazu haben uns vor allem die webauftritte und die Nutzung der sozialen Kanäle Inhalte angschaut und uns dafür interessiert, mit wie vielen und worüber gesprochen wird.

Also haben unsere zwei Studentinnen erst mal eine (sehr ausführliche) Excelliste mit (hoffentlich) allen deutschen coworking- spaces erstellt, die unsere Kommunikationsexpertin zusammengefasst und strukturiert. Dank Grafikdesigner als Tischnachbar wurde ein Teil des Ergebnisses “mal eben schnell” visualisiert.

Hier auch als PDF zum Download:
coworking universe twitter
coworking universe facebook

Unsere Erkenntnis in der “vergleichenden coworking-Wissenschaft” war vor allem, dass es einige Themen gibt, die wirklich alle in ihrere Kommunikation aufgreifen: Events und Mieter. Jeder space hat darüber hinaus sein ganz eigenes Themengebiet – oft daran gekoppelt, an welche Mieter sich der space im Besonderen wendet. Für das Modul sind es vor allem die Themen Innovation und Projektmanagement – nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass es aus der Innovationsabteilung eines Konzerns hervorgegangen ist.

Die Nutzung der sozialen Medien zur Kommunikation mit der community wird sehr unterschiedlich angegangen und findet vor allem mit sehr unterschiedlicher Intensität statt und steht nicht unbedingt im Verhältnis zu Bekanntheit oder Größe des spaces – echtes community-building und Mieter-relevante Kommunikation findet wohl bei allen vor allem vor Ort im “real life” statt.

Unser Fazit: Wir sind zwar immer noch keine Helden der täglichen Social-Media-Kommunikation aber haben viel Inspiration mitgenommen.
Und das Spannendste an diesem kleinen Projekt war schliesslich die Kollaboration untereinander und als Nebeneffekt die anderen spaces kennenzulernen und mit einigen einen guten Austausch zu starten.

Zum Schluss noch schnell Danke an Markus, Nadine, Kati, Marie, Björn und Lena für’s coworken.

PS: vielleicht mag ja jemand in einem Jahr wieder so eine Recherche samt Visualisierung machen und aufzeigen, was sich verändert hat.

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